RWE steckt Milliarden in seine Netze

Pipeline geplant: - Essen - ­ Mit dem größten Investitionsprogramm in der RWE- Geschichte will der scheidende Chef des zweitgrößten deutschen Energiekonzerns, Harry Roels, das Strom- und Gasgeschäft deutlich ausbauen. Insgesamt werde RWE in den nächsten fünf Jahren bis zu 25 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Leitungen sowie in neue Kraftwerke investieren, kündigte Roels zur Bilanzvorlage an.

Geplant sei etwa der Bau einer 760 Kilometer langen Pipeline quer durch Deutschland von der tschechischen bis zur belgischen Grenze mit Investitionen von rund einer Milliarde Euro.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 hatte RWE sein Nettoergebnis um 72 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro steigern können. Verantwortlich dafür waren neben hohen Gewinnen aus dem Stromgeschäft auch Einmal-Einnahmen aus dem Verkauf der Wassergesellschaft Thames Water. Für 2007 rechnet das Unternehmen als Folge der fehlenden Sondereffekte wieder mit einem Rückgang des Ergebnisses. Der Umsatz erhöhte sich 2006 um zwölf Prozent auf 44,3 Milliarden Euro.

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