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Steigenberger treibt seine Expansion voran.

Steigenberger treibt Expansion voran

Frankfurt/Main - Der aus Ägypten stammende neue Eigentümer der traditionsreichen Hotelgruppe Steigenberger will die Expansion der Marke im Ausland vorantreiben.

“Es ist die richtige Zeit zu expandieren“, sagte der Eigentümer des Tourismuskonzerns Travco, Hamed El Chiaty, am Donnerstag in Frankfurt . Geplant sind neue Häuser unter den Marken Steigenberger und InterCity. Der deutsche Markt sei möglicherweise gesättigt, sagte Chiaty. In Paris , London, Mailand, Rom oder im arabischen Raum könne es aber Chancen geben. Konkrete Zahlen zum Investitionsvolumen wollte er nicht nennen. Es werde investiert, was notwendig sei und dies werde über die bisher von Steigenberger geplanten Projekte hinausgehen.

Derzeit betreibt die Steigenberger-Gruppe 81 Hotels unter den Marken Steigenberger und InterCity. Chiaty hatte im August mehr als 99 Prozent der Steigenberger AG von der Familie Steigenberger zu einem nicht genannten Preis gekauft. Seinen Tourismuskonzern Travco hatte der 56-Jahre Ägypter vor 30 Jahren gegründet. Das Familienunternehmen, das von Chiaty, seiner Frau und den beiden Kindern geführt wird, ist heute mit rund einer Milliarde Euro Jahresumsatz der größte Tourismuskonzerns Ägyptens. Zu ihm gehören Hotels, Schiffe und Anteile an einer Fluggesellschaft. Die Steigenberger Hotels haben eine fast 80-jährige Tradition. 1930 hatte Albert Steigenberger das Gründungshotel in Baden-Baden übernommen, zehn Jahre später kam der Frankfurter Hof in der Mainmetropole dazu.

Angesichts des benötigten Kapitals für die geplanten Erweiterungen und Renovierungen hatte die Familie Steigenberger sich dann in diesem Jahr von ihren Anteilen getrennt. Chiaty ist zum Teil in Deutschland aufgewachsen, weil sein Vater früher für eine ägyptische Fluggesellschaft in Frankfurt tätig war. Seine Ehefrau Dora, deren Eltern aus Griechenland stammen, ist in dem Familienunternehmen für den Hotelneubau und das Design zuständig. Am Stil der oft traditionsreichen Steigenberger Hotels werde festgehalten, sagte sie der dpa. “Ich möchte überhaupt nichts ändern.“ Jedes Hotel habe je nach Land sein eigenes Ambiente.

dpa

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