+
Peer Steinbrück

Steinbrück: Scharfe Kritik an Bankmanagern

Stockholm - Finanzminister Peer Steinbrück, sein schwedischer Kollege Anders Borg und weitere Finanzminister aus der EU verlangen scharfe Maßnahmen gegen hohe Bonuszahlungen an Bankmanager.

In einem gemeinsamen Beitrag für die Stockholmer Zeitung “Dagens Nyheter“ (Freitag) attackieren die Minister scharf die Verantwortung der Banken für die internationale Finanzkrise. Deren Agieren mit Blick auf extrem hohe Boni sei “ein Schlag ins Gesicht der Arbeitslosen“. Deshalb wollen die Minister beim Treffen der G20-Länder am Samstag vorschlagen, dass beim Gipfeltreffen dieser Länder Ende September in Pittsburgh scharfe Beschränkungen beschlossen werden.

Unter anderem sollen alle garantierten Bonusleistungen über mehr als ein Jahr verboten werden. Außerdem müssen die Banken zu voller Transparenz über diese Zahlungen verpflichtet werden. Zu den Unterzeichnern des Beitrags gehören neben Deutschland und der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft auch die Finanzminister aus Frankreich, Spanien, Italien, Luxemburg und den Niederlanden.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
Agrarminister Schmidt nutzt die Bühne der Grünen Woche, um sein Tierwohl-Label vorzustellen. Es soll den Tieren, aber auch Bauern und Fleischkonsumenten helfen. Doch …
Minister: Neues Tierwohl-Siegel nicht zum Nulltarif zu haben
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Berlin - Erst kostenloses Internet, bald auch Spielfilme. Die Bahn löst Versprechen für mehr Komfort beim Reisen ein - bisher aber vor allem im ICE. Jetzt muss der …
WLAN im Zug gefordert - Bahn verspricht stabilere Telefonate 
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Düsseldorf - Schlecker will seine Markenrechte verkaufen. Das Insolvenzverfahren der Drogeriekette läuft noch. Die Verhandlungen dürften noch ein paar Jahre in Anspruch …
Markenrechte von Schlecker sollen verkauft werden
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos
In Davos wirbt Premierministerin May für Großbritannien als Wirtschaftsstandort mit guten Handelsbeziehungen in alle Welt. Doch für ihren Brexit-Kurs gibt es auch …
Gegenwind für Mays Brexit-Kurs in Davos

Kommentare