Stellenabbau kostet VW über eine Milliarde

- Wolfsburg - Die Pläne von VW-Chef Bernd Pischetsrieder zum Abbau tausender Stellen werden für den Volkswagen-Konzern teuer. Insgesamt werde die Verringerung der Arbeitsplätze das Unternehmen über eine Milliarde Euro kosten, berichtet der "Spiegel". Die Hälfte davon soll in Abfindungen für die Mitarbeiter fließen.

Volkswagen stellt eine Zahlung von bis zu 250 000 Euro in Aussicht, wenn Beschäftigte ihren Arbeitsplatz freiwillig räumen. Dieses Angebot steht theoretisch 85 000 Mitarbeitern offen. Doch die wenigsten Betroffenen werden darauf eingehen. Intern werde damit gerechnet, dass allenfalls 4000 Mitarbeiter freiwillig kündigen, heißt es in dem Bericht. Die VW-Werke liegen in strukturschwachen Gebieten wie Wolfsburg, Emden, Hannover und Braunschweig, wo die Aussichten auf einen anderen Arbeitsplatz eher gering sind.

Bis zu 20 000 Stellen stehen in deutschen VW-Produktionsstätten zur Disposition. Der Abbau soll zudem über ein Frühpensionierungsprogramm mit einem Umfang von bis zu 16 000 Stellen erfolgen. Zudem werde geprüft, ob mehrere tausend Mitarbeiter an andere Unternehmen - etwa in der Zulieferindustrie - ausgeliehen werden könnten.

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