+
Die Deutsche Steuergewerkschaft rechnet durch den Kauf von Steuersünder-Daten mit Einnahmen von zwei Milliarden Euro.

Steuerdaten-Kauf bringt zwei Milliarden

Dortmund - Die Steuergewerkschaft rechnet durch den Ankauf von Steuersünder-Daten mit Einnahmen für den Staat von zwei Milliarden Euro.

“Die angekauften Daten und die drastisch gestiegene Zahl der Selbstanzeigen stehen in einem Zusammenhang“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, den Dortmunder “Ruhr Nachrichten“ (Donnerstag).

“Es gab in diesem Jahr bisher 25 000 Selbstanzeigen, die etwa 1,5 Milliarden Euro Steuernachzahlungen mit sich bringen werden. Die Ergebnisse aus den einzelnen Ermittlungen sind mit weiteren 500 Millionen Euro zu taxieren. Knapp zwei Milliarden Euro wird der Datenankauf also letztlich einbringen“, erläuterte er.

Streit um die Steuer-CD: Was bisher geschah

Streit um die Steuer-CD: Was bisher geschah

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Bonn/Frankfurt (dpa) - Die Deutsche Post ist mit Millionen erfundenen Briefen betrogen worden. Die Staatsanwaltschaft ermittele in dem Fall, sagte ein Postsprecher.
Post mit Millionen erfundenen Briefen betrogen
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Berlin (dpa) - In dem noch nicht fertiggestellten Fluggastterminal des neuen Hauptstadtflughafens BER in Schönefeld bestehen derzeit etwa 30 "technische Risiken" von …
Noch 30 "technische Risiken" in BER-Fluggastterminal
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Die deutsche Post ist offenbar um eine hohe Millionensumme betrogen worden. Es geht um Rabattzahlungen bei gebündelten Briefen. Drei Beschuldigte sitzen bereits hinter …
Post bei Brief-Rabattzahlungen um bis zu 100 Millionen Euro betrogen
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal
Nach elf Jahren Bauzeit werden die Mängel am Hauptstadtflughafen BER nach und nach beseitigt. Aktuell sollen im Fluggastterminal noch 30 „technische Risiken“ bestehen.
Flughafen BER: Noch 30 „technische Risiken“ in Fluggastterminal

Kommentare