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Die Deutsche Steuergewerkschaft rechnet durch den Kauf von Steuersünder-Daten mit Einnahmen von zwei Milliarden Euro.

Steuerdaten-Kauf bringt zwei Milliarden

Dortmund - Die Steuergewerkschaft rechnet durch den Ankauf von Steuersünder-Daten mit Einnahmen für den Staat von zwei Milliarden Euro.

“Die angekauften Daten und die drastisch gestiegene Zahl der Selbstanzeigen stehen in einem Zusammenhang“, sagte der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, den Dortmunder “Ruhr Nachrichten“ (Donnerstag).

“Es gab in diesem Jahr bisher 25 000 Selbstanzeigen, die etwa 1,5 Milliarden Euro Steuernachzahlungen mit sich bringen werden. Die Ergebnisse aus den einzelnen Ermittlungen sind mit weiteren 500 Millionen Euro zu taxieren. Knapp zwei Milliarden Euro wird der Datenankauf also letztlich einbringen“, erläuterte er.

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dpa

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