Beate Zschäpe: Verteidiger fordern maximal zehn Jahre Haft

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Daten künftig online abrufbar

Steuererklärung wird leichter

Nürnberg - Wenige machen sie gern, vielen graut es regelrecht davor: Die Steuererklärung ist nicht vergnügungssteuerpflichtig. Ein neues Programm soll den Aufwand deutlich verringern.

Steuerzahler können künftig ihre aktuellen Steuerdaten online abrufen. Nach Angaben des bayerischen Finanzministeriums gibt es vom kommenden Jahr an ein entsprechendes Programm. Damit können etwa Name, Adresse, Religionszugehörigkeit, Lohnsteuerbescheinigungen oder Vorsorgeleistungen abgerufen und direkt in die Steuererklärung übernommen werden.

„Die Qualität der Steuererklärung steigt automatisch, da Übertragungsfehler vermieden werden“, sagte Finanzminister Markus Söder (CSU) am Montag in Nürnberg. Nutzer sparten zudem einige Zeit, da sie die Daten nicht mehr selbst in ihren Unterlagen zusammensuchen müssten. „Die Zettelwirtschaft wird damit deutlich reduziert.“

Nach der Registrierung kann man die gespeicherten Daten des Finanzamts elektronisch abrufen, überprüfen, speichern und für die Steuererklärung übernehmen. Bisher mussten Formulare auch online selbst ausgefüllt werden. Der Zugriff auf die Daten kann auch auf Bevollmächtigte wie Familienmitglieder, Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine erweitert werden.

Derzeit werde fast jede zweite Steuererklärung in Bayern elektronisch abgegeben, sagte Söder. Im Freistaat seien dies rund zwei Millionen; deutschlandweit würden etwa zwölf Millionen Steuererklärungen per Mausklick an die Finanzämter übermittelt.

Die Software wurde federführend in Bayern für alle Bundesländer entwickelt. Ob und wann die anderen Länder das Programm „Steuererklärung auf einen Klick“ einführen, ist bisher unklar. Betrieben wird das System zentral von einem Rechenzentrum in Nürnberg. Um es zu nutzen, können sich Steuerzahler in Bayern ab 1. Januar 2014 unter www.elster.de registrieren.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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