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Bayerische Steuerfahnder durchsuchten erstmals Häuser mutmaßlicher Steuersünder.

Steuerfahnder starten Hausdurchsuchungen

Passau - Bayerische Steuerfahnder haben im Zusammenhang mit Steuersünder-Daten erste Hausduchsuchungen durchgeführt.

Grundlage seien die Daten, die Nordrhein-Westfalen der bayerischen Steuerverwaltung übergeben habe, bestätigte ein Sprecher des Finanzministeriums in München einen Bericht der “Passauer Neuen Presse“ (Mittwoch). Über den Umfang der Durchsuchungen sowie sichergestellte Daten gebe es noch keine Informationen. “Wenn es einen Anfangsverdacht gibt, wird ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss angestrebt“, sagte der Sprecher.

Bis zum Montag hatten den Angaben zufolge 2087 mutmaßliche Steuersünder in Bayern Selbstanzeigen erstattet. Dem Bundesland liegen selbst Kaufangebote für Daten zu möglichen Steuersündern vor. Es handele sich um drei Datensätze, einen aus Luxemburg und zwei aus der Schweiz, sagte der Sprecher. Eine Entscheidung gebe es bisher nicht. “Das ist nach wie vor in der Prüfung.“

dpa

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