+
Allein die Ankündigung die CD mit Daten von Steuersündern zu kaufen, spült Millionen in die Staatskassen.

Steuersünder zahlen viele Millionen nach

München - Der Kauf der Steuer-CD hat sich für den Bund schon gelohnt noch bevor die Daten ausgewertet sind. Steuersünder haben sich schon zu Hauf gemeldet und zahlen Millionen nach.

Lesen Sie auch:

Selbstanzeigewelle der Steuersünder rollt weiter

Steuerfahnder stehen in den Startlöchern

Schon die Debatte über den Ankauf von CDs mit Daten von Steuerflüchtlingen soll dem Fiskus rund 300 Millionen Euro einbringen. Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft, Dieter Ondracek, sagte dem Bayerischen Rundfunk: “Es sind bundesweit rund 2.500 Selbstanzeigen eingegangen. Wenn man die ersten Proben nimmt, dann sind im Durchschnitt 100.000 Euro bis 150.000 Euro pro Selbstanzeige nachbezahlt worden. Das ist ein satter Millionenbetrag, der jetzt schon in der Kasse ist.“ Zweifel an der Existenz der CDs wies Ondracek zurück. “Ich weiß, dass es diese CDs gibt, sie sind geprüft, sie sind werthaltig“, sagte der Steuerbeamte.

DAPD

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Wie gut ein Arbeitgeber bewertet wird, darüber entscheiden einer Umfrage zufolge vor allem Vergütung und Jobsicherheit. Karrierechancen oder die Vereinbarkeit von …
Gute Bezahlung ist den Deutschen im Job am wichtigsten
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Frankfurt/Main (dpa) - Kunden der Commerzbank und ihrer Tochter Comdirect haben am Samstag über Stunden hinweg ihre Geldkarten nicht benutzen können. Ursache dafür waren …
Fehler bei Wartungsarbeiten: Commerzbank-Geldkarten gestört
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Berlin (dpa) - Der Verband der Auslandsbanken rechnet wegen des Austritts Großbritanniens aus der EU mit Tausenden neuen Stellen am Finanzplatz Frankfurt.
Bankenverband rechnet mit Tausenden neuen Jobs in Frankfurt
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?
Banken dürfen keine Geschäfte mit Terroristen oder Geldwäschern machen. Für Informationen nutzen sie Datenbanken wie World-Check. Doch die soll auch Unbescholtene als …
Auch Unschuldige auf "schwarzer Liste" der Finanzindustrie?

Kommentare