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Bei der Stiftung Warentest geht es aufwärts.

Dank Internet-Verkauf

Stiftung Warentest kommt aus den roten Zahlen

Berlin - Bei der Stiftung Warentest steht unter dem Strich wieder ein positives Ergebnis. Die kostenpflichtigen Online-Angebote kommen immer besser an. Aber nicht nur dort lief es recht gut.

Die gemeinnützige Stiftung Warentest schreibt nach einem Verlustjahr wieder schwarze Zahlen. Ein Grund dafür ist das stärkere Geschäft mit Internet-Angeboten. Aber auch die monatlich erscheinenden Zeitschriften „Test“ und „Finanztest“ steigerten die Einnahmen trotz weiter sinkender Auflage, wie Stiftungsvorstand Hubertus Primus am Donnerstag in Berlin sagte.

Beim Magazin „Test“ habe sich der überraschend gute Verkauf am Kiosk ausgewirkt - ein Plus um acht Prozent auf 64 000 Exemplare. Für „Finanztest“ wurde der Preis im April 2013 erhöht, was ebenso den Umsatz erhöhte. Insgesamt sank die durchschnittliche Verkaufszahl von „Test“ verglichen mit dem Vorjahr um 7000 auf 455.000 und jene von „Finanztest“ um 5000 auf 229.000.

Einsparungen bei Herstellungskosten

Der Umsatz der Stiftung Warentest stieg 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent oder 985.000 Euro auf 40,5 Millionen Euro. Aus dem Stiftungskapital wurden 4 Millionen Euro zugeschossen, 500.000 Euro mehr als 2012. Hinzu kamen laut Jahresbericht größere Einsparungen bei den Herstellungskosten (minus 600.000 Euro) und bei Marketing (minus 400.000 Euro). Unterm Strich stand ein Jahresergebnis von plus 1,0 Millionen Euro nach einem Minus von 1,1 Millionen im Jahr zuvor.

Erstmals erhielt die Stiftung vom Verbraucherschutzministerium 1,5 Millionen Euro extra für zusätzliche Tests von Finanzprodukten. Dafür seien sieben neue Mitarbeiter eingestellt und eine Reihe von Produktinformationsblättern für Kapitalanlagen untersucht worden, berichtete Vorstand Primus. Die Internet-Angebote - Abonnements oder Einzelabrufe von Testergebnissen - brachten im Jahr 2013 einen Umsatz von 3,4 Millionen Euro, das waren 700.000 Euro mehr als 2012.

dpa

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