Stimmung der Verbraucher steigt wieder an

- Nürnberg - Einen Monat nach der Bundestagswahl hat sich die Stimmung der Verbraucher in Deutschland wieder aufgehellt. Die Menschen äußerten sich "spürbar zuversichtlicher", heißt es in der Konsumklima-Studie, die das Marktforschungsunternehmen GfK veröffentlichte. Dies gelte sowohl für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung als auch für die eigene finanzielle Lage. Auch die Kauflust sei nach dem starken Einbruch im September wieder gestiegen, berichtete Konsumforscher Rolf Bürkl. Die GfK geht davon aus, dass der Konsumklimaindex von derzeit 3,1 Punkten im November auf 3,4 Punkte steigen wird.

Eine positive Wirkung gehe sowohl von der Aussicht auf eine stabile Große Koalition in Berlin aus, als auch von den sinkenden Benzin- und Heizölpreisen. Mit 1,4 Punkten lag der Indikator für die Konjunkturerwartung erstmals seit Februar des vergangenen Jahres wieder im positiven Bereich. Die optimistischere Einschätzung der Konjunktur-Erwartungen der Verbraucher decke sich mit den Urteilen anderer Institutionen, sagte Bürkl. "Offensichtlich gehen viele Verbraucher davon aus, dass die ,Liste der Grausamkeiten’ bei einer Regierungsbeteiligung der SPD nicht so groß sein wird wie unter einer schwarz-gelben Bundesregierung." Die Einkommenserwartung der 2000 Befragten tendiere zwar leicht nach oben, stehe aber noch auf wackligen Beinen.

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