Strabag erhält Milliarden-Auftrag in Russland - HOCHTIEF dabei

Wien - Ein vom österreichischen Baukonzern Strabag geführtes Konsortium hat einen Milliarden-Auftrag in Russland an Land gezogen. Der Auftragswert belaufe sich insgesamt auf rund fünf Milliarden Euro, teilte die Gesellschaft am Montag in Wien mit.

Der Anteil von Strabag am Bauvolumen betrage rund eine Milliarde Euro. An dem Konsortium ist auch die deutsche HOCHTIEF beteiligt.

Das Strabag-Konsortium ist den Angaben zufolge mit dem Bau einer achtspurigen Ringautobahn um St. Petersburg beauftragt. Baubeginn soll Frühjahr 2009 sein. HOCHTIEF zufolge ist der Auftrag aber noch nicht in trockenen Tüchern. "Das Financial Closing fehlt noch", sagte ein Sprecher der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Allerdings könne er bestätigen, dass das Konsortium "bevorzugter Bieter" sei. Eine Strabag-Sprecherin verwies jedoch darauf, dass das Konsortium den Zuschlag bereits erhalten habe. Es fehle nur noch die Unterschrift unter dem Vertrag. Einen Zeitpunkt für den Vertragsabschluss konnte sie nicht nennen.

Neben Strabag und HOCHTIEF ist auch der russische Industriekonzern Basic Element an Board, der dem Strabag-Miteigentümer Oleg Deripaska gehört. Deripaska ist auch mit zehn Prozent an der Essener HOCHTIEF beteiligt.

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