HVB strebt Marktanteil von 20 Prozent an

- München/Wien - Die HypoVereinsbank (HVB) will ihren Marktanteil auch durch die Fusion mit Sparkassen langfristig massiv ausbauen. Die HVB wolle einen Anteil von 20 Prozent in Deutschland, sagte Konzernchef Dieter Rampl in Wien. Neben einem führenden internationalen Finanzkonzern wie der Deutschen Bank könne es in einigen Jahren eine im inländischen Privatkundengeschäft führende Bank geben.

Diese Rolle könne nach dem Vorbild der italienischen Bank Unicredito möglicherweise die HypoVereinsbank durch die Übernahme von Sparkassen spielen. Derzeit hat die HVB einen Marktanteil von unter fünf Prozent.

Eine Fusion mit der Commerzbank sieht Rampl weiterhin skeptisch. Auch ein Zusammengehen mit der Bayerischen Landesbank lehnte er ab. Die privaten Kreditinstitute haben wegen der Dominanz der Sparkassen und der genossenschaftlichen Banken nur kleine Marktanteile. Daher sind die Privatbanken an einer Übernahme von Sparkassen interessiert.

Rampl erwarte in einem ersten Schritt Fusionen unter den Sparkassen selbst. Danach seien in drei bis vier Jahren Zusammenschlüsse zwischen Sparkassen und privaten Banken vorstellbar.

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