EU strebt mehr Transparenz bei Flughafengebühren an

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Luxemburg (dpa) - Fluggäste in Europa sollen mehr Durchblick bei den Flughafengebühren bekommen. Das hat die slowenische Ratspräsidentschaft zum Auftakt des EU-Verkehrsministerrats in Luxemburg versprochen.

"Ich denke, es wird viel transparenter sein", sagte der slowenische Verkehrsminister Radovan Zerjav zu den anstehenden Beschlüssen. Zerjav rechnet auch mit einer Einigung auf weitere Schritte für das milliardenschwere Satellitennavigationssystem Galileo. Dem Rat liegt ein Verordnungsentwurf vor, nach dessen Verabschiedung die Auftragsvergabe beginnen kann. "Ich erwarte, dass die Minister den Vorschlag unterstützen, damit Galileo bis 2013 in Betrieb gehen kann", sagte der Ratsvorsitzende. Dafür sind bisher Investitionen in Höhe von 3,4 Milliarden Euro eingeplant.

Noch umstritten ist unter den 27 EU-Staaten die Frage, welche gemeinsamen Regeln für Speditionen und Busunternehmer künftig in Europa gelten sollen. Der slowenische Vorsitz hat vorgeschlagen, das Firmen bis zu dreimal in Folge in anderen EU-Staaten Fracht oder Fahrgäste aufnehmen dürfen. "Da werden wir sicher einen Kompromiss finden müssen, nicht nur für die Busse, sondern auch beim Lastwagenverkehr", sagte Zerjav.

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