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Piloten in einem Lufthansa-Airbus können bis zu 250.000 Euro im Jahr verdienen.

Streik bei Lufthansa

Wie viel verdienen eigentlich Piloten? 

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München - Am Himmel ist gerade deutlich weniger los. Die Lufthansa-Piloten streiken und fordern mehr Gehalt. Dabei gehören sie eigentlich schon zu den bestbezahlten Angestellten in Deutschland.

Ein Pilot, der täglich hunderte Passagiere von A nach B fliegen soll, hat viel Verantwortung. Das macht sich beim Gehalt bemerkbar. Piloten gehören zu den Top-Verdienern in Deutschland.

250.000 Euro im Jahr

Für einen Piloten im Lufthansa-Konzerntarifvertrag (KTV) - in diesem sind die Piloten, die aktuell streiken - ist für einen erfahrenen Kapitän ein Gehalt von 250.000 Euro brutto im Jahr durchaus drin. Die Laufbahn endet meist mit 55 Jahren, dann geht‘s in den Vorruhestand.

Die Flugschule zahlen angehende Piloten noch zum guten Teil selbst. Dafür steigen sie als junge Flugoffiziere mit einem recht guten Gehalt ein. Bei Lufthansa gibt es ein Grundgehalt von 55.5000 Euro. Mit Zulagen für Schichtdienst und Flugstunden können 73.000 Euro daraus werden. Zum Vergleich: Ein Reisebusfahrer verdient maximal 28.000 Euro im Jahr.

Berufserfahrung macht sich finanziell bemerkbar

Der Verdienst von Piloten variiert unter den verschiedenen Airlines stark. Bei Eurowings liegt das Einstiegsgehalt etwa 20.000 Euro unter dem der Lufthansa-Kollegen.

Das Gehalt steigert sich fast jedes Jahr, um die gesammelte Erfahrung abzugelten. Ein Lufthansapilot liegt nach zehn Jahren bei einem jährlichen Grundgehalt von 105.000 Euro.

Piloten wollen mehr

Die Arbeitsbedingungen sind allerdings nicht mehr so traumhaft, was die Piloten zum 14. Mal zurück auf den Boden holt. Mit dem Streik will die Vereinigung Cockpit eine Tariferhöhung von zusammen 22 Prozent rückwirkend über einen Zeitraum von fünf Jahren bis April 2017 erreichen. Das Unternehmen bietet ein Lohnplus von 2,5 Prozent bis Ende 2018. Ein großer Unterschied. Aber eigentlich geht es den Piloten auch um mehr, als ihren Kontostand, beispielsweise strukturelle und organisatorische Veränderungen.

dpa/afp

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