Streik im Einzelhandel - 70 H&M-Beschäftigte im Ausstand

Würzburg - Mitten im Vorweihnachtsgeschäft hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Montag ihre Streiks im Einzelhandel fortgesetzt.

 Trotz Minustemperaturen waren am Morgen 70 Mitarbeiter des H&M-Zentrallagers in Großostheim (Landkreis Aschaffenburg) in den Ausstand getreten. "So hip und cool, wie man denkt, ist es nicht bei H&M zu arbeiten", sagte Streikleiter Peter König. H&M versuchte nach Angaben von König mit Leiharbeitern den Betrieb aufrecht zu erhalten. Dagegen wolle ver.di juristisch vorgehen. Am Vormittag sollte dann die H&M-Filiale in der Würzburger Innenstadt bestreikt werden, "um die Öffentlichkeit auf das Thema aufmerksam zu machen".

Das Unternehmen wolle unter anderem das Weihnachts- und Urlaubsgeld streichen. Die Gewerkschaft verlangt zudem seit Monaten für die Beschäftigten im Einzelhandel in Bayern unter anderem eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um einheitlich 125 Euro pro Monat sowie ein Mindesteinkommen von 1500 Euro monatlich für Vollzeitbeschäftigte. Die Arbeitgeber lehnen dies ab.

dpa

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