Streik geht in die vierte Woche

Telekom: - Bonn - Der Streik bei der Deutschen Telekom geht drei Wochen nach dem Start in unvermindertem Umfang weiter. "Bundesweit beteiligen sich auch heute wieder rund 14.000 Mitarbeiter an dem Arbeitskampf", sagte der Streikleiter der Gewerkschaft ver.di, Ado Wilhelm, auf Anfrage. Betroffen seien der Kundendienst wie auch die Callcenter. Eine Einigung sei nicht in Sicht.

Die Mitarbeiter protestieren gegen die geplante Auslagerung von rund 50 000 Beschäftigten in den neuen Bereich T-Service, der mit längeren Wochenarbeitszeiten und weniger Lohn verbunden ist. Die Telekom begründet den Umbau mit dem harten Wettbewerb in Deutschland, der Kosteneinsparungen erforderlich mache.

In fünf Verhandlungsrunden hatten die Tarifparteien keine Einigung erzielt, nun bewegen sich Telekom und ver.di nur in kleinsten Schritten aufeinander zu. So hält die Gewerkschaft eine Variabilisierung der Löhne für denkbar. Neue Verhandlungen sind derzeit offiziell nicht geplant.

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