Streit um Telekom-Auslagerungspläne

ver.di droht mit Streik: - Bonn - Im Ringen um die umstrittene Auslagerung von 50 000 Telekom-Mitarbeitern in neue Servicegesellschaften hat die Gewerkschaft ver.di mit einem Streik als "letztem Mittel" gedroht."Wenn sie Tarifpolitik machen, dürfen sie Streiks niemals ausschließen", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder am Donnerstag im Inforadio vom RBB anlässlich eines Treffens der großen ver.di-Verhandlungskommission mit der Telekom in Bonn.

Im ARD- Morgenmagazin sagte Schröder, er rechne nicht mit einer Einigung in dieser Gesprächsrunde.

Schröder erneuerte seine Forderung, auf die Auslagerung der Telekom-Mitarbeiter in die neue Einheit T-Service zu verzichten. Er halte diese Auslagerung für unsinnig und unnötig. Sie werde den Service im Unternehmen nicht verbessern.

Die Telekom hatte zuvor betont, dass sie auch für die neuen Servicegesellschaften Tarifverträge abschließen wolle. Der Konzern will unter anderem die wöchentliche Arbeitszeit von derzeit 34 auf mindestens 38 Stunden verlängern. Anfang März hatten 13 000 Telekom-Mitarbeiter vor der Bonner Konzernzentrale gegen den geplanten Konzernumbau demonstriert.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Erwärmung der Ostsee könnte Heringsfischer hart treffen
Der Hering gehört zu den beliebtesten Speisefischen hierzulande. Doch Wissenschaftler warnen: Die Bestände in der Ostsee könnten wegen der Wassererwärmung drastisch …
Erwärmung der Ostsee könnte Heringsfischer hart treffen
Italien hebt Wirtschaftsprognosen an
Rom (dpa) - Italien hat seine Prognosen für die Wirtschaftsleistung in diesem und im kommenden Jahr angehoben. "Wir haben höhere und solidere Wachstumszahlen als …
Italien hebt Wirtschaftsprognosen an
Nach May-Rede: Moody's stuft Kreditwürdigkeit Großbritanniens ab
Kurz nach der Rede der britischen Premierministerin Theresa May hatte die US-Ratingagentur Moody's ihre Einschätzung der Kreditwürdigkeit Großbritanniens bereits nach …
Nach May-Rede: Moody's stuft Kreditwürdigkeit Großbritanniens ab
Autoindustrie kann Diesel-Updates steuerlich absetzen
Berlin (dpa) - Die deutsche Autoindustrie kann die Kosten für die Software-Updates bei Millionen Dieselautos steuerlich absetzen. Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" …
Autoindustrie kann Diesel-Updates steuerlich absetzen

Kommentare