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Scholz hat Verständnis für Berliner Mietendeckel

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Lange Schlangen bei Wohnungsbesichtigungen und hohe Mieten: In Berlin sind deshalb viele auf der Palme. Ein Stopp von Mieterhöhungen in den nächsten fünf Jahren soll aus Sicht der Senatsverwaltung helfen. Finanzminister Scholz findet das gut.

In begehrten Wohngegenden ein vertrauter Anblick: Wohnungssuche am Laternenpfahl. Foto: Oliver Berg
1 / 7In begehrten Wohngegenden ein vertrauter Anblick: Wohnungssuche am Laternenpfahl. Foto: Oliver Berg © Oliver Berg
Hier wollen alle wohnen: Das inzwischen durchsanierte Szeneviertel Prenzlauer Berg in Berlin. Foto: Jens Kalaene
2 / 7Hier wollen alle wohnen: Das inzwischen durchsanierte Szeneviertel Prenzlauer Berg in Berlin. Foto: Jens Kalaene © Jens Kalaene
Auch Eigentumswohnungen werden rasant teurer. Foto: Tim Brakemeier
3 / 7Auch Eigentumswohnungen werden rasant teurer. Foto: Tim Brakemeier © Tim Brakemeier
Mietwohnung: Immer schwieriger zu bekommen - und zu bezahlen: Foto: DB Dieter Assmann
4 / 7Mietwohnung: Immer schwieriger zu bekommen - und zu bezahlen: Foto: DB Dieter Assmann © DB Dieter Assmann
Die Mieterhöhungen vertreiben immer mehr Menschen aus ihren angestammten Wohnvierteln. Foto: Jens Kalaene
5 / 7Die Mieterhöhungen vertreiben immer mehr Menschen aus ihren angestammten Wohnvierteln. Foto: Jens Kalaene © Jens Kalaene
Wohnungsbesichtigung in Hamburg. Foto: Axel Heimken
6 / 7Wohnungsbesichtigung in Hamburg. Foto: Axel Heimken © Axel Heimken
Für Normalverdiener nicht mehr bezahlbar: Citynah wohnen im Gründerzeitviertel wie hier im Hamburger Stadtteil Eppendorf. Foto: Axel Heimken
7 / 7Für Normalverdiener nicht mehr bezahlbar: Citynah wohnen im Gründerzeitviertel wie hier im Hamburger Stadtteil Eppendorf. Foto: Axel Heimken © Axel Heimken

Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat Verständnis für den von der Berliner Landesregierung geplanten Mietendeckel. «Man muss über solche Maßnahmen jedenfalls mal nachdenken, um den überhitzten Wohnungsmarkt zu dämpfen», sagte der SPD-Politiker der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

Die meisten Menschen, auch aus der Mittelschicht, könnten nicht mehr als 8 Euro kalt je Quadratmeter zahlen. «Wenn wir nicht Verhältnisse wie in London wollen, wo selbst Anwälte und Ärzte in Wohngemeinschaften leben, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können, müssen wir dagegen etwas unternehmen.»

Der rot-rot-grüne Berliner Senat will am kommenden Dienstag ein Eckpunktepapier verabschieden, wonach die Mieten fünf Jahre lang nicht erhöht werden dürfen. Der Eigentümerverband Haus und Grund hatte zu Mieterhöhungen in letzter Minute aufgerufen, was nach Angaben des Mieterbunds allerdings nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete möglich wäre.

Die SPD-Fraktionsvorsitzenden aus Bund und Ländern hatten Anfang Mai einen zeitlich befristeten Mietenstopp für Gebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt gefordert. Demnach wären nur Anpassungen an die Inflationsrate erlaubt.

Aufruf Haus und Grund

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