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Verkehrsminister Tiefensee und Bahnchef Mehdorn

Streit zwischen Mehdorn und Tiefensee

Bahnchef Mehdorn kritisiert Verkehrsminister Tiefensee öffentlich wegen des Streits um die Bonuszahlungen für den Vorstand.

Bahnchef Hartmut Mehdorn beschwert sich öffentlich über Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD), das berichtet Spiegel Online. Im Streit um Bonuszahlungen an die Bahnvorstände nach dem Börsengang der Bahn, behauptet der Minister, zu spät informiert worden zu sein. Ein Porträt des angeschlagenen Tiefensees zeichnet die Welt. Auch FAZ.net berichtete schon am Freitag von Rücktrittsforderungen der Opposition.

An diesem Mittwoch muss Tiefensee vor dem Verkehrsausschuss des Bundestages Rede und Antwort stehen. Der Minister ist auch in der großen Koalition unter Druck geraten, weil es Zweifel an der Darstellung gibt, er habe erst Mitte September von den geplanten Bonuszahlungen erfahren. Die Frage nach dem Zeitpunkt stellt auch heute.de. Diese will Tiefensee zurückgenommen wissen, wie die Zeit berichtet. Bahnchef Hartmut Mehdorn könnte nach dem Börsengang laut des bisherigen Beschlusses einmalig bis zu 1,4 Millionen Euro zusätzlich bekommen.

Hintergrund

Der zuständige Personalausschuss des Aufsichtsrats hatte die Vergütungsregeln am 24. Juni beschlossen. Vier Monate später, am 29. Oktober, entließ Minister Tiefensee seinen Staatssekretär Matthias von Randow, der im Personalausschuss als eines von vier Mitgliedern und Vertreter der Bundes den Prämien zugestimmt hatte.

Die Begründung: Randow habe Tiefensee zu spät informiert. Tiefensees Sprecher Rainer Lingenthal bestätigte am Montag nochmals, dass der Minister erst Mitte September von den geplanten Boni erfahren habe.

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