Gas und Strom: Neuer Preisschock

München - Energie wird immer teurer: 28 Grundversorger wollen ihre Tarife für Gas zum 1. Juni beziehungsweise 1. Juli erhöhen. Die Preise steigen demnach durchschnittlich um bis zu knapp 18 Prozent. Aber auch die Strompreise klettern weiter. 

Das teilt das unabhängige Vergleichsportal Check24 in München mit. Damit kämen die Auswirkungen der Krisen in Nahost und Nordafrika, die zu steigenden Ölpreisen geführt haben, nun auch bei vielen Gaskunden an. Denn Lieferverträge vieler Erdgasversorger orientierten sich immer noch mit Verzögerung an den Ölpreisen.

Aber auch die Strompreise klettern weiter. Neun Anbieter planen hier den Angaben zufolge zum 1. Juni beziehungsweise zum 1. Juli eine Erhöhung um durchschnittlich fast 7 Prozent. Seit Januar haben insgesamt 647 Strom-Grundversorger ihre Preise um durchschnittlich etwas mehr als 7 Prozent angehoben.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen
Eschborn (dpa) - Wegen der kühlen Witterung in den Wintermonaten des Jahres 2016 mussten viele Haushalte in Mehrfamilienhäusern laut einer Analyse mehr heizen als im …
Analyse: Viele Haushalte mussten mehr heizen
Stromnetz nicht vorbereitet für Ausbreitung von E-Autos
Der Bund erwartet eine EU-Quote für Elektroautos - doch das ächzende deutsche Stromnetz ist auf eine massenhafte Verbreitung von E-Mobilen gar nicht vorbereitet. Eng …
Stromnetz nicht vorbereitet für Ausbreitung von E-Autos
Dobrindt wirbt für Umtauschprämien der Autobauer
Damit die Luft in Städten besser wird, sollen alte Diesel runter von der Straße - das war ein Ergebnis des Dieselgipfels. Autobauer bieten Prämien für Kunden, die sich …
Dobrindt wirbt für Umtauschprämien der Autobauer
Machnig zu Wöhrl-Angebot: Air Berlin braucht mehrere Partner
Der Bund hält nichts von einer Komplett-Übernahme der insolventen Fluggesellschaft Air Berlin durch den Nürnberger Unternehmer Hans Rudolf Wöhrl.
Machnig zu Wöhrl-Angebot: Air Berlin braucht mehrere Partner

Kommentare