Stromkunden wechseln massenhaft zu Billiganbietern

Düsseldorf - Die steigenden Strompreise treiben den neuen Billiganbietern massenhaft Kunden zu. Unternehmen wie Yello, E-wie-einfach oder Nuon verzeichneten rasant wachsende Zahlen, berichtet das "Handelsblatt".

Vor allem in den vergangenen Wochen hätten die Anbieter wegen der angekündigten Preiserhöhungen der etablierten Versorger deutliche Zuwächse verbucht.

Vom Start weg erfolgreich ist demnach die E.ON-Billigtochter E-wie-einfach. Das Unternehmen, das erst im Februar an den Markt gegangen ist, habe schon rund 400 000 Kunden gewonnen, schreibt das "Handelsblatt" unter Berufung auf aus Konzernkreise. Damit habe die E.ON-Tochter seit Oktober, als mit 250 000 zum letzten Mal eine offizielle Zahl genannt wurde, einen zusätzlichen Schub verzeichnet.

Der Deutschlandchef des niederländischen Versorgers Nuon, Thomas Mecke, sagte, sein Unternehmen gewinne monatlich deutlich über 10 000 Kunden neu hinzu. Nuon ist schon länger in Hamburg und Berlin aktiv und hat jüngst den Vertrieb in Nordrhein-Westfalen und Leipzig gestartet. Selbst Marktführer Yello wuchs trotz der neuen Konkurrenz weiter. Die Tochter von Energie Baden-Württemberg (EnBW), lange Jahre der einzige nennenswerte bundesweite Anbieter, erhöhte dem Bericht zufolge die Anzahl der Kunden 2007 um 160 000 auf über 1,3 Millionen.

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