Notarzt-Einsatz abgeschlossen: Weiter Beeinträchtigungen auf der Stammstrecke

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Strompreis steigt zum Teil um 18 Prozent

München - Nach dem Wegfall der staatlichen Preiskontrolle wollen mindestens weitere 55 Stromversorger in Deutschland ihre Preise zum 1. August erhöhen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf das Verbraucherportal Verivox.de. Erst Anfang Juli hatten mehr als 100 Anbieter ihre Tarife um bis zu 34 Prozent angehoben, nachdem zu diesem Stichtag die staatliche Preiskontrolle ausgelaufen war.

Der Anbieter mit dem weitesten Preissprung im kommenden Monat ist dem Bericht zufolge der kleine Versorger F.X. Mittermaier & Söhne GmbH & Co. KG Accum.-Fabrik und Elektrizitäts-Werk. Der Anbieter aus dem oberbayerischen Isen (Kreis Erding) verlange für seinen Standard-Tarif fast 18 Prozent mehr. Allerdings heißt das nicht, dass dieser Anbieter auch absolut die höchsten Preise verlangen würde. Auch die Stadtwerke in Leinefelde (Thüringen) und im fränkischen Uffenheim schlagen demnach mit einem Plus von jeweils rund 15 Prozent kräftig zu.

Die 2,1 Millionen Stromkunden von Eon in Bayern sollen bis zum Jahresende von Tariferhöhungen verschont bleiben, hatte das Unternehmen vor einigen Wochen mitgeteilt. Auch die Stadtwerke München haben ihren Stromkunden gegenüber eine Preisgarantie abgegeben: Bis 31. Dezember 2008 soll es für die Allgemeinen Preise und die M-Strom-Vertragsangebote keine Erhöhung geben. 

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