Strompreis steigt zwei bis sechs Prozent

- München - Jetzt sind die höheren Strompreise im neuen Jahr für die meisten oberbayerischen Haushalte amtlich. Die Regierung von Oberbayern hat 36 Stromversorgern Erhöhungen zwischen zwei und sechs Prozent genehmigt. 25 weitere Stromversorger haben Anträge gestellt, über die noch vor Weihnachten entschieden werden soll. Es geht aber auch anders: elf Energieunternehmen wollen ihre bisherigen Tarife halten. Die Regierung von Oberbayern hat nicht alle Erhöhungswünsche genehmigt und nicht alle Kalkulationen akzeptiert.

"In fast allen Fällen haben wir etwas rausgestrichen, so dass die Erhöhung nicht so kräftig ausfällt wie beantragt", sagt Sprecherin Katrin Jahndel. Die Preiserhöhungen liegen zwischen 0,2 und 0,6 Cent je Kilowattstunde - ohne Steuern.<BR><BR>Über die Preissteigerungen der Stadtwerke München ist noch nicht entschieden. Die Stadtwerke mussten, so Jahndel, weitere Unterlagen nachreichen. Der Genehmigungsbescheid soll aber noch vor Weihnachten herausgehen, so dass die Erhöhung zum 1. Januar 2005 kommt. Die über  600 000 Normalkunden der Eon AG in Oberbayern bekommen noch eine Schonfrist bis zum 1. März 2005, weil eine Preiserhöhung erst Ende November beantragt wurde und die Behörden drei Monate Zeit für die Prüfung haben. So genannte Konkurrenztarife wie M-Strom in München oder Basis Power von Eon können ohne Genehmigung verändert werden. Die Kunden werden über die Preissteigerungen nicht direkt informiert. In der Regel werden Anzeigen in Lokalzeitungen veröffentlicht, es gibt aber auch noch Gemeinden, wo die Bekanntmachungen ausgehängt werden. Der Kunde erfährt's spätestens am letzten Werktag des Jahres.<BR>

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