Einige Versorger verlangen jedoch Aufpreis

Strompreise sinken 2015 auf breiter Front

Düsseldorf - Nach 14 Jahren mit insgesamt steigenden Strompreisen senken viele Versorger Anfang 2015 erstmals wieder die Preise. Profitieren  werden davon circa 16 Millionen Haushalte.

Nach einer am Montag veröffentlichten Marktübersicht des Vergleichsportals Check24 haben insgesamt 321 Grundversorger für das erste Quartal 2015 Preissenkungen angekündigt. Rund 16 Millionen Haushalte können sich demnach über billigeren Strom freuen. Das Vergleichsportal Verivox zählt sogar 323 Preissenkungen.

Durchschnittlich müssen die betroffenen Stromkunden künftig 2,4 Prozent weniger für die Energie aus der Steckdose bezahlen. Bei einem Verbrauch von 5000 Kilowattstunden im Jahr bedeute dies eine Ersparnis von 36 Euro, errechnete Check24.

Einige wenige Versorger erhöhen allerdings zum Jahreswechsel die Preise: Check 24 zählt 17 Stromversorger mit Preisaufschlägen, Verivox sogar 22. Durchschnittlich liege der Preisanstieg bei rund 3 Prozent. Möglicher Grund seien starke Erhöhungen der Netzentgelte in den betroffenen Regionen, hieß es.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Dax kämpft sich wieder über 13 000 Punkte
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt ist zögerlich über die 13 000-Punkte-Marke zurückgekehrt. Weil Anleger vor wichtigen Terminen im weiteren Wochenverlauf …
Dax kämpft sich wieder über 13 000 Punkte
Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen nach Air-Berlin-Ende
Berlin/Frankfurt (dpa) - Flugreisende müssen sich angesichts des Endes von Air Berlin nach Einschätzung der Lufthansa auf Engpässe an manchen Strecken einstellen.
Lufthansa warnt vor möglichen Engpässen nach Air-Berlin-Ende
Gericht streicht Teil der Anklagepunkte gegen Schlecker
Stuttgart (dpa) - Im Prozess gegen Ex-Drogeriemarktkönig Anton Schlecker ist die Liste der Vorwürfe ein Stück kürzer geworden. Wie erwartet stellte das Gericht das …
Gericht streicht Teil der Anklagepunkte gegen Schlecker
Audi, VW und BMW im Visier: Besuch von Fahndern der EU-Kommission
Nach BMW bekommen nun auch Daimler, VW und Audi Besuch von Fahndern der EU-Kommission. Es geht um den Verdacht, dass es jahrelang wettbewerbswidrige Absprachen gab.
Audi, VW und BMW im Visier: Besuch von Fahndern der EU-Kommission

Kommentare