Medienbericht:

Stromrechnung soll transparenter werden

Berlin - Die Energieversorger sollen einem Zeitungsbericht zufolge in Strom- und Gasrechnungen künftig alle Kostenfaktoren genau aufschlüsseln.

Das sehe ein Entwurf aus dem Ministerium von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) vor, berichtet die "Bild"-Zeitung (Donnerstagsausgabe). Der Entwurf zur "Verordnung zur transparenten Ausweisung staatlich oder regulatorisch gesetzter Preisbestandteile in der Strom- und Gasgrundversorgung" ist demnach bereits mit dem Justizministerium abgestimmt und befindet sich zur Abstimmung bei den Ländern und Interessenverbänden.

Mit der Verordnung sollten Kunden in der Grundversorgung mit ihrer Abrechnung künftig eine Auflistung aller "staatlich veranlassten Kostenbelastungen" erhalten, schreibt die "Bild"-Zeitung. Gemeint seien etwa Umsatzsteuer, Stromsteuer, Konzessionsabgabe, EEG-Umlage und KWK-Aufschlag. Damit sollten die Kunden besser in die Lage versetzt werden, die Zusammensetzung und Änderungen des allgemeinen Preises der Grundversorgung zu bewerten, zitiert das Blatt aus dem Entwurf. Betroffen von der Änderung sind demnach bis zu 19 Millionen Haushalte.

mid

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Winterkorn bestreitet frühzeitige Kenntnis von Abgasskandal
Berlin - Vor dem Untersuchungsausschuss des Bundestags bestreitet Martin Winterkorn, frühzeitig von der Manipulation gewusst zu haben. Er zeigte sich erschüttert von dem …
Winterkorn bestreitet frühzeitige Kenntnis von Abgasskandal
Banken in London erwägen Verlagerung von Jobs
Wenn Großbritannien die EU verlässt, welche Geschäfte werden Banken dann noch von London aus machen können? Mehrere Geldhäuser sorgen sich deswegen - und spielen mit dem …
Banken in London erwägen Verlagerung von Jobs
KiK will bald auch die USA erobern
Während andere Modehändler ums Überleben kämpfen, setzt der Billiganbieter KiK auf Wachstum. In den nächsten Jahren sollen über 1000 Filialen eröffnet werden. Vor allem …
KiK will bald auch die USA erobern
Offshore-Windenergie fühlt sich durch Politik ausgebremst
In Nord- und Ostsee entstehen immer mehr Windparks. Die Branche klagt aber, durch die reduzierten Ausbauziele und die Reform der Ökostrom-Förderung ausgebremst zu werden.
Offshore-Windenergie fühlt sich durch Politik ausgebremst

Kommentare