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Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

Stromtrassen entlang von Bahnanlagen machbar

Frankfurt/Main - Beim Bau der im Netzentwicklungsplan vorgesehenen 3.800 Kilometer neuen Stromtrassen könnten nach Ansicht von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer bestehende Eisenbahntrassen genutzt werden.

Technisch sei das machbar, sagte der CSU-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Freitagausgabe). Das Unterfangen werde allerdings nicht billig. Allein die Ausstattung der Bahnanlagen mit neuen Kabeln und Masten würde rund 7,2 Milliarden Euro kosten. „Das ist ein Heidengeld“, sagte Ramsauer. „Wenn man da rund 100 Milliarden Euro Kilowattstunden Strom im Jahr durchleitet und das ganze auf 20 Jahre abschreibt“, würde das seiner Ansicht nach den Strompreis um rund 0,3 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Andererseits müsste dafür „niemand enteignet werden“, sagte Ramsauer, da die Flächen ohnehin dem Bund gehörten.

dapd

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