Struck fordert Gesetz gegen Hedge-Fonds

Berlin - SPD-Fraktionschef Peter Struck hat sich für gesetzliche Obergrenzen bei der Beteiligung von Hedge-Fonds und anderen spekulativen Investment-Gruppen an strategisch wichtigen deutschen Firmen ausgesprochen.

"Wenn man weiß, dass manche Heuschrecken ohne Probleme große deutsche Unternehmen kaufen können, darf das ein industrieabhängiger Staat wie unserer nicht einfach hinnehmen", sagte er dem Nachrichten-Magazin "Der Spiegel". Man könne Beteiligungsgrenzen für "Schlüsselbereiche der deutschen Wirtschaft" wie Energieversorger oder die Autobauer festlegen, so Struck. "Die 25 Prozent, die wir für die Rüstungsindustrie festgelegt haben, könnten eine Marke sein."

Struck kündigte an, die SPD sei in dieser Frage zu einer scharfen Auseinandersetzung in der Koalition bereit. "Da wird es einen harten Konflikt mit der Union, auch mit der Kanzlerin, geben." Es dürfe nicht bei den unverbindlichen Absichtserklärungen bleiben, wie sie beim G8-Treffen in Heiligendamm getroffen worden seien.

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