Deutsche Studenten haben Angst um ihre Zukunft.

Studenten sehnen sich nach berufliche Sicherheit

Hannover - Deutsche Studenten haben Angst um ihre Zukunft. Vor allem Absolventen der Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften glauben, dass ihre Berufsaussichten angesichts der Krise schlechter sind.

Zu diesem Befund kommt eine am Mittwoch in Hannover veröffentlichte Studentenumfrage der Continental AG, für die 1.000 Studierende der drei Fachrichtungen interviewt wurden. Knapp 50 Prozent der Studenten der drei Richtungen wünschten sich bei der Erhebung eine unbefristete und möglichst lebenslange Anstellung.

Eine Abfolge befristeter, gut bezahlter Jobs bei verschiedenen Arbeitgebern gaben nur noch 46 Prozent den Vorzug. Bei vorangegangenen Umfrage hatte stets eine deutliche Mehrheit einer befristeten, dafür aber höher dotierten Anstellung der Vorzug gegeben. Die eigenen Karrierechancen beurteilten immerhin noch 65 Prozent der Befragen als “sehr zuversichtlich“ oder “eher zuversichtlich“. Nach Angaben von Continental ist dies aber die pessimistischste Einschätzung seit Start der regelmäßigen Studenten-Umfragen im Jahr 2004. Auch im vergangenen Jahr sahen noch 74 Prozent der Studierenden mindestens eher zuversichtlich in ihre berufliche Zukunft.

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