Mehr Akademiker unter den Einwanderern

Nürnberg - Unter die Einwanderer nach Deutschland mischen sich zunehmend Akademiker. Vor allem nehmen die Migranten aus der EU hier eine Arbeit auf.

Ihr Anteil an den Migranten sei von 30 Prozent im Jahr 2005 auf 44 Prozent im Jahr 2009 gestiegen, teilte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am Montag mit. Im Vergleich zu Migranten, die schon länger in Deutschland leben oder hier geboren sind, seien die Neuzuwanderer im Schnitt besser qualifiziert. Ihnen gelinge auch eher die Aufnahme einer ausbildungsadäquaten Beschäftigung.

Allerdings gingen Migranten aus Nicht-EU-Ländern deutlich seltener einer Erwerbstätigkeit nach als jene aus der EU. Das IAB führt dies zum einen auf unterschiedliche formale Zugangshürden auf dem Arbeitsmarkt zurück, zum anderen aber auch darauf, dass diese Personengruppe häufiger aus familiären oder humanitären Gründen nach Deutschland komme und nicht, weil sie ein konkretes Arbeitsangebot habe.

dapd

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