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Die Bildungsmaßnahmen für Flüchtlinge werden laut einer Studie mindestens 3,5 Millionen Euro im Jahr kosten.

Und es könnte noch teurer werden

Studie: Bildung für Flüchtlinge kostet 3,5 Milliarden im Jahr

Berlin - Für die Bildung von Flüchtlingen in Kitas, Schulen oder bei der Vorbereitung auf eine Ausbildung sind laut einer Studie jährliche Ausgaben von 3,5 Milliarden Euro notwendig.

In der am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gehen die Forscher unter anderem davon aus, dass rund 100.000 Kita-Plätze benötigt werden.

Zudem brauchen laut der Untersuchung etwa 200.000 Flüchtlingskinder einen Schulplatz. Es werden darüber hinaus 1,2 Milliarden Euro dafür veranschlagt, rund 120.000 meist jugendliche Flüchtlinge auf eine Ausbildung vorzubereiten.

Nur mit guter Bildung hätten Flüchtlinge eine Chance auf dem Arbeitsmarkt, über den die Integration am besten gelinge, erklärte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. Kluge Investitionen zahlten sich doppelt aus, "für die Betroffenen und für den Wirtschaftsstandort Deutschland".

IW-Experte Axel Plünnecke zeigte sich zudem überzeugt, dass die zusätzlichen jährlichen Bildungsausgaben von 3,5 Milliarden Euro bereits in wenigen Jahren durch geringere Ausgaben bei den Sozialleistungen in Folge einer besseren Arbeitsmarktintegration eingespart werden könnten.

AFP

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