+
Carsharing wird auch in den kommenden Jahren den privaten Pkw nicht verdrängen. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv

Studie: Carsharing wird privaten Pkw nicht verdrängen

Köln (dpa) - Das Autoteilen in Deutschland erfreut sich einer neuen Studie zufolge zunehmender Beliebtheit - doch Carsharing wird auch in den kommenden Jahren den privaten Pkw nicht verdrängen.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Untersuchung des TÜV Rheinland und der Beratungsgesellschaft BBE Automotive zur Zukunft des Carsharing.

Obwohl die Verfasser der Studie, die am Dienstag in Köln vorgestellt wurde, bei den Nutzerzahlen einen Anstieg von derzeit rund einer Million auf drei Millionen bis 2020 für möglich halten, werde dies die Autowelt nicht entscheidend beeinflussen. Die Umsatzausfälle im Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft durch das Wachstum von Carsharing taxierte der TÜV Rheinland auf weniger als ein Prozent.

Der Markterfolg des Autoteilens ist vor allem auf die sogenannten Freefloater zurückzuführen. Zu diesen Anbietern gehören besonders DriveNow (BMW/Mini/Sixt) und car2go (Daimler/Europcar). Bei dieser Form des Carsharing gibt es keine feste Mietstation, die Fahrzeuge werden auf öffentlichen Plätzen abgestellt und von dort wieder neu angemietet. In diesem Bereich habe sich die Zahl der Nutzer zwischen Januar 2013 und Juli 2014 auf 530 000 Nutzer nahezu verdreifacht.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Verbraucherschützer: Neues Reiserecht bringt auch Nachteile
Urlauber sollen bei Online-Buchungen künftig besser abgesichert sein. Das neue Reiserecht hat aus Sicht von Verbraucherschützern aber unerwünschte Nebenwirkungen. Auch …
Verbraucherschützer: Neues Reiserecht bringt auch Nachteile
BMW und Siemens warnen eindringlich vor Brexit-Folgen
Im März will Großbritannien die EU verlassen. Doch die Verhandlungen zwischen London und Brüssel sind zäh. Viele Unternehmen wissen nicht, was auf sie zukommt - …
BMW und Siemens warnen eindringlich vor Brexit-Folgen
Alternativen zu US-Markt: Industrie will Südamerika-Abkommen
Donald Trump bereitet den Unternehmen in Europa Kopfschmerzen - daher wächst der Druck, den Handel mit anderen Regionen auszuweiten. Ein interessanter Kandidat für ein …
Alternativen zu US-Markt: Industrie will Südamerika-Abkommen
IW: Kein Grund für höheren Mindestlohn als 9,19 Euro
9,19 Euro - oder darf es etwas mehr sein? Für Millionen Beschäftigte naht die Stunde der Wahrheit. Es geht um die Höhe des gesetzlichen Mindestlohns. Und um die …
IW: Kein Grund für höheren Mindestlohn als 9,19 Euro

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.