Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?

Jugendlicher (17) ist verschwunden - wer hat Deniz gesehen?
+
Der erste Bitcoin-Automat Portugals wird in Lissabon in Betrieb genommen. Foto: Antonio Cotrim/Archiv

Studie: Finanzbranche sieht kaum Zukunft für Bitcoins

Berlin (dpa) - Digitale Währungen wie Bitcoins werden nach einhelliger Meinung von Verantwortlichen in Finanzunternehmen auch in zehn Jahren nur ein Nischendasein fristen. Das gaben 95 Prozent der befragten Geschäftsführer und Vorstände in einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom an.

In der Bevölkerung gebe es dagegen ein großes Interesse. In einer im Sommer durchgeführten Befragung hätten sich 36 Prozent der Menschen vorstellen können, Bitcoins oder andere digitale Währungen zu nutzen, teilte der Bitkom am Donnerstag mit. In der Altersgruppe zwischen 14 und 29 Jahren lag der Anteil sogar bei 53 Prozent.

Der aktuellen Studie zufolge gehen dagegen nur 2 Prozent der befragten Geschäftsführer und Vorstände davon aus, dass Bitcoins als Ergänzung zu herkömmlichen Zahlungssystemen akzeptiert werden wird. Dass es die digitale Währung im Jahr 2025 gar nicht mehr geben werde, glauben allerdings auch nur 3 Prozent der Befragten.

Eine den sogenannten Krypto-Währungen zugrundeliegende Technologie stoße in der Finanzwelt in Deutschland dagegen auf großes Interesse, sagte Bitkom-Finanzexperte Steffen von Blumröder. So ermöglichten sogenannte Blockchains Zahlungsvorgänge transparent und dezentral zu erfassen.

Als Blockchain wird eine Datenbank bezeichnet, die von allen Teilnehmern eines Transaktionssystems gemeinsam geführt wird. Dort werden alle Aktionen in einer Block-Kette gespeichert, womit Manipulationen verhindert werden sollen. "Möglicherweise werden Bitcoins als eigene Währung weiter in der Nische bleiben, die Idee der Blockchain dahinter aber Einzug in unseren alltäglichen Zahlungsverkehr nehmen", schätzt Blumröder.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Diesel-Skandal: Verhaftung bei Porsche 
Wie ein Sprecher von Porsche am Freitag mitteilte, ist ein Verantwortlicher im Zusammenhang mit dem Diesel-Skandal in Untersuchungshaft genommen worden.
Diesel-Skandal: Verhaftung bei Porsche 
Bahnchef: Stuttgart 21 mit heutigem Wissen nicht gebaut
Berlin/Stuttgart (dpa) - Die Deutsche Bahn würde das Projekt Stuttgart 21 aus heutiger Sicht nicht noch einmal angehen. "Mit dem Wissen von heute würde man das Projekt …
Bahnchef: Stuttgart 21 mit heutigem Wissen nicht gebaut
Dax nahezu unverändert
Frankfurt/Main (dpa) - Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich nach seiner Erholung seit Ende März kraftlos.
Dax nahezu unverändert
Scheuer pocht im Dieselskandal auf Software-Updates
Berlin (dpa) - Im Dieselskandal pocht Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer auf die freiwilligen Software-Updates für Millionen Autos. "Ich mache gerade Druck, dass bis …
Scheuer pocht im Dieselskandal auf Software-Updates

Kommentare