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Gestreikt werden muss vielleicht nicht mehr: Die Gehälter werden im nächsten Jahr um 2,2 Prozent steigen.

Studie: Gehälter steigen um 2,2 Prozent

Gummersbach - Die Gehälter werden laut der Studie der Managementberatung Kienbaum im kommenden Jahr um 2,2 Prozent steigen. Damit liegt Deutschland von 25 europäischen Ländern auf dem 17. Platz.

Je nach Branche und Hierarchieebene könnten die Gehaltsveränderungen sehr unterschiedlich ausfallen. So werde der Verdienst leitender Angestellter in Branchen, die besonders von der Wirtschaftskrise getroffen sind - etwa Chemie oder Automobil - voraussichtlich um 5 bis 15 Prozent sinken.

Die höchsten Gehaltssteigerungen im europäischen Vergleich prognostiziert die Studie für osteuropäische Länder, angeführt von Russland. Dort sollen die Gehälter um durchschnittlich 9,5 Prozent steigen - allerdings bei einer erwarteten Inflationsrate von etwa 10 Prozent. Auf Platz zwei liegt Rumänien mit 6,7 Prozent Steigerung, gefolgt von Bulgarien (4,5 Prozent). Die geringsten Gehaltszuwächse werden mit 1,4 Prozent in Frankreich und Großbritannien erwartet.

dpa

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