Studie: Öl, Gas und Kohle reichen noch für Jahrzehnte

Hannover - Deutschland wird einer Studie zufolge während der Energiewende noch für viele Jahre auf fossile Energieträger wie Öl, Kohle und Gas angewiesen sein.

Diese Energierohstoffe sind weltweit noch reichlich vorhanden, wie aus einer am Mittwoch in Hannover veröffentlichten Studie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hervorgeht. Erdöl sei der einzige nicht erneuerbare Rohstoff, bei dem in den kommenden Jahrzehnten eine steigende Nachfrage wahrscheinlich nicht mehr gedeckt werden könne. Daran ändere auch die zunehmende Nutzung von nicht-konventionellen Reserven wie Schieferöl langfristig nichts.

Erdgas und Kohle seien dagegen aus geologischer Sicht noch in sehr großen Mengen vorhanden, heißt es in der BGR-Studie. Auch bei einem absehbar steigenden Bedarf könne die Versorgung der Welt mit diesen Energierohstoffen noch über viele Jahrzehnte gewährleistet werden. Politisch bemühen sich die Staaten allerdings, den Verbrauch fossiler Energieträger zu begrenzen, weil damit das klimaschädliche CO2 in die Atmosphäre gelangt.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Bahn mit weniger Verspätungen im Fernverkehr
Berlin (dpa) - Die Fernzüge der Deutschen Bahn sind seltener verspätet unterwegs. Der Anteil pünktlicher ICE und Intercitys lag von Jahresanfang bis Ende Mai im …
Bahn mit weniger Verspätungen im Fernverkehr
Lethargie im Dax hält an
Frankfurt/Main (dpa) - Der Dax kommt weiter kaum von der Stelle: Der deutsche Leitindex stand gegen Mittag 0,04 Prozent im Plus bei 12 633,50 Punkten.
Lethargie im Dax hält an
Zahl der offenen Stellen steigt erneut auf Mai-Rekordhoch
Die Zahl der offenen Stellen im Freistaat ist im Mai laut Agentur für Arbeit erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Damit geht ein Problem einher.
Zahl der offenen Stellen steigt erneut auf Mai-Rekordhoch
KfW: Existenzgründungen auf Rekordtief
Der Arbeitsmarkt boomt. Viele Menschen zögern, sich selbstständig zu machen. Ökonomen betrachten die Entwicklung mit Sorge.
KfW: Existenzgründungen auf Rekordtief

Kommentare