Studie: Schleppender Netzausbau drosselt Windkraftproduktion

Berlin - Wegen des schlechten Zustands des Stromnetzes müssen immer mehr Windparks in Deutschland einer Studie zufolge bei windigem Wetter still stehen.

Zwischen 2009 und 2010 habe sich der Umfang der Drosselungen verdoppelt, berichtete die “Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Analyse im Auftrag des Bundesverbands Windenergie.

Die Entwicklung resultiere aus dem rasanten Ausbau der Windkraft und dem zugleich schleppenden Ausbau des Netzes. Die Studie geht für 2010 von einem Ausfall von bis zu 150 Gigawattstunden aus. Besonders häufig seien Anlagen im Norden abgeschaltet worden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Berlin - Anlässlich des Beginns der Agrarmesse "Grüne Woche" haben Tausende in Berlin unter dem Motto "Wir haben es satt!" für eine Neuausrichtung der Landwirtschaft …
18.000 demonstrieren gegen "Agrarindustrie"
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Berlin - Nun wird allmählich offiziell, was sich schon länger andeutete: Mit dem neuen Hauptstadtflughafen wird es auch 2017 nichts.
Müller: BER-Eröffnung 2017 "kann nicht mehr funktionieren"
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Düsseldorf - Über 1800 Aussteller aus 70 Ländern präsentieren in Düsseldorf auf der weltgrößten Wassersportmesse „Boot“ wieder ihre Produkte vom Surfbrett bis zur …
Weltgrößte Wassersport-Messe "Boot" eröffnet
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet
Frankfurt/Main - Nach dem Wahlsieg von Donald Trump sind die Aktienkurse in die Höhe geschossen. Doch nun kommen bei Anlegern die Sorgen zurück. Denn niemand weiß genau, …
Nach Trump-Party: Euphorie an der Börse schwindet

Kommentare