Studie: Schleppender Netzausbau drosselt Windkraftproduktion

Berlin - Wegen des schlechten Zustands des Stromnetzes müssen immer mehr Windparks in Deutschland einer Studie zufolge bei windigem Wetter still stehen.

Zwischen 2009 und 2010 habe sich der Umfang der Drosselungen verdoppelt, berichtete die “Financial Times Deutschland“ (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Analyse im Auftrag des Bundesverbands Windenergie.

Die Entwicklung resultiere aus dem rasanten Ausbau der Windkraft und dem zugleich schleppenden Ausbau des Netzes. Die Studie geht für 2010 von einem Ausfall von bis zu 150 Gigawattstunden aus. Besonders häufig seien Anlagen im Norden abgeschaltet worden.

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Airbus übernimmt Steuer bei Bombardiers C-Serie
Überraschung in der Flugzeugindustrie: Airbus steigt bei der C-Serie des kanadischen Konkurrenten Bombardier ein. Der Coup ist politisch delikat - denn Bombardier ist im …
Airbus übernimmt Steuer bei Bombardiers C-Serie
Dax kann Marke von 13 000 Punkten nicht halten
Frankfurt/Main (dpa) - Die Anleger sind am Dienstag in den letzten Handelsminuten in Deckung gegangen. Der Dax beendete den Tag 0,07 Prozent tiefer bei 12 995,06 Punkten.
Dax kann Marke von 13 000 Punkten nicht halten
Banken und Unternehmen machen Druck auf Brexit-Unterhändler
Je länger sich die Brexit-Verhandlungen hinziehen, desto schwieriger wird es für Unternehmen zu planen. Deshalb macht die Wirtschaft zunehmend Druck. Vor allem die …
Banken und Unternehmen machen Druck auf Brexit-Unterhändler
Staat verdient mehr an Rauchern
Wiesbaden (dpa) - Der deutsche Fiskus hat mehr an Rauchern verdient. Im dritten Quartal wurden 7,2 Prozent mehr versteuerte Zigaretten produziert als im …
Staat verdient mehr an Rauchern

Kommentare