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Die Schweiz hat die USA im Ranking überholt.

Studie: Die Schweiz ist das wettbewerbsfähigste Land

Genf - Die Schweiz hat laut Weltwirtschaftsforum derzeit die wettbewerbsfähigste Volkswirtschaft der Welt. Deutschland ist immerhin in den Top Ten. Die USA sind abgerutscht.

In der Rangfolge verbesserte sich die Schweiz von Platz zwei im vergangenen Jahr und wechselte den Platz mit den USA. Die Schweizer Volkswirtschaft zeichne sich durch hohe Innovationskraft und eine hoch entwickelte Geschäftskultur aus, hieß es in dem am Dienstag in Genf veröffentlichten Bericht des Weltwirtschaftsforums, das alljährlich in Davos ein Treffen von Spitzenvertretern aus Politik und Wirtschaft veranstaltet.

Die USA fielen auf den zweiten Rang, da sich ihre Finanzmärkte und makroökonomische Stabilität in besonderem Maße verschlechtert habe, schrieb das Forum. Singapur, Schweden und Dänemark platzieren sich auf den Rängen drei bis fünf. Mit Finnland, Deutschland und den Niederlanden auf den nächsten Plätzen zählen erneut vorwiegend europäische Länder zu den Top Ten.

Großbritannien im Sinkflug

Großbritannien setzte - trotz anhaltend hoher Wettbewerbsfähigkeit - den Sinkflug vom vergangenen Jahr fort und fiel vom 12. auf den 13. Rang zurück. Der Grund hierfür ist in erster Linie die anhaltende Schwäche des britischen Finanzmarktes.

China ist weiterhin das wettbewerbsstärkste unter den wichtigsten Schwellenländern. Die Volksrepublik hat sich seit dem Vorjahr um einen Rang verbessert und damit ihre Position innerhalb der Top 30 gestärkt. Auch Brasilien und Indien sind aufgestiegen, während Russland zwölf Ränge einbüßte.

Ausgezeichnete Forschungsinstitutionen

Die Schweizer Forschungsinstitutionen zählten zu den besten, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung seien hoch, hieß es in dem Bericht. Zudem gehörten die staatlichen Institutionen zu den weltweit effizientesten und transparentesten. Der Schweizer Arbeitsmarkt wird bezüglich Effizienz nach der Studie nur von Singapur übertroffen. Zudem seien die Schwierigkeiten im Bankensektor in der Schweiz weniger gravierend ausgefallen als in anderen Ländern.

Der Wettbewerbsindex basiert auf zwölf Kriterien der Wettbewerbsfähigkeit, die ein umfassendes Bild über die Wettbewerbslandschaft von Nationen aller Entwicklungsstufen rund um den Globus vermitteln. Dabei werden unter anderem Infrastruktur, Gesundheit, Ausbildung und Bildung sowie Entwicklungsgrad der Finanzmärkte und Technologie in 133 Volkswirtschaften untersucht.

dpa

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