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Nur in 40 Prozent der Unternehmen macht man sich im Vorstand Gedanken um die demografischen Probleme.

Deutsche Firmen wollen keine ausländischen Manager

Berlin - Deutsche Firmen haben einer Studie zufolge trotz Fachkräftemangel Vorbehalte gegenüber Management-Nachwuchs aus dem Ausland. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.

Nur jedes vierte Unternehmen könne sich dafür erwärmen, ergab eine Studie der Personalberatung Odgers Berndtson unter den 500 größten deutschen Firmen, die der “Welt am Sonntag“ vorliegt.

Als Gründe würden vor allem sprachliche Probleme (44 Prozent) und kulturellen Gräben (34 Prozent) genannt, die bei einer Rekrutierung ausländischer Führungskräfte entstehen würden. Außerdem verwiesen 39 Prozent der Unternehmen auf bürokratischen Barrieren, die Arbeitgeber überwinden müssen, wenn sie neue Mitarbeiter aus anderen Ländern einstellen wollen. Erst in der vergangenen Woche hatte sich die Bundesregierung auf ein Maßnahmenpaket geeinigt, das den Wechsel von ausländischen Fachkräften nach Deutschland einfacher machen soll.

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Gleichzeitig sehen 70 Prozent der Firmen wegen der demografischen Krise große Probleme bei der Gewinnung von Fach- und Führungskräften auf sich zukommen. Doch nur in 40 Prozent der Firmen ist das Thema laut der Studie beim Vorstand angesiedelt.

dpa

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