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Tui ist weiter optimistisch.

Tui stürzt in die roten Zahlen

Hannover - Der weltgrößte Touristikkonzern Tui ist im zweiten Quartal wegen der Probleme bei der Beteiligung an Hapag-Lloyd tief in die roten Zahlen gestürzt.

Der Verlust zwischen April und Ende Juni habe 523,6 Millionen Euro betragen, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Hannover mit. Im Vorjahresquartal hatte Tui der Verlust noch 126,9 Millionen Euro betragen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2009, das bis Ende September läuft, rechnet Tui jedoch wegen des Erlöses aus dem Teilverkauf von Hapag-Lloyd weiter mit einem positiven Ergebnis.

Tui hatte sich von der Containerschifffahrt getrennt, ist die Beteiligung dabei aber nicht ganz losgeworden und hält nach wie vor knapp 44 Prozent an dem Unternehmen, das sich wegen der Wirtschaftskrise inzwischen in einer existenziellen Krise befindet. Tui hatte deshalb bereits vor kurzem gemeinsam mit den anderen Eigentümern Kapital zugeschossen.

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