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Umweltschützer gegen die Südlink-Planung.

„Nicht unsere Aufgabe“

Südlink-Planung: Umweltschützer wollen nicht mitmachen

Würzburg - Der Bund Naturschutz (BN) will sich nicht an der Planung für die vorgesehene Stromtrasse Südlink beteiligen.

„Diese Arbeit muss die Tennet AG selbst machen - nicht wir vom BN“, erklärte Edo Günther vom BN in Unterfranken. Der BN lehnt das gesamte Projekt Südlink als „zentralistische Infrastrukturmaßnahme“ ab. Stattdessen müsse im Zuge einer dezentralen Energiewende grüner Strom dort erzeugt werden, wo er auch verbraucht wird. Diese Alternative sei von der Politik aber nie geprüft worden.

Die Netzbetreiber hinter Südlink, Tennet und Transnet BW, hatten bis Mitte November dazu aufgerufen, Hinweise zu den verschiedenen Trassen-Alternativen für Südlink über ein Online-Portal zu melden. Dabei waren mehr als 7000 Hinweise eingegangen. Die endgültige Trasse wird Tennet zufolge erst in einigen Jahren feststehen.

dpa

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