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Die Dänen stehen Schlange, um um im Supermarkt WeFood einzukaufen. 

WeFood rettet Ware vor dem Müll

Dieser Supermarkt macht die Welt ein bisschen besser

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Kopenhagen - Braune Bananen, eingedellte Dosen, abgelaufene Joghurts. Kauft bei uns keiner. In Dänemark schon. Ein Supermarkt bietet ungewollte Ware an - und begeistert Weltverbesserer. 

Wir wissen, wie verschwenderisch, wählerisch und pingelig wir sind. Wir werfen Gemüse weg, das ein bisschen schrumpelig ausschaut. Wir kippen Milchtüten aus, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten ist - und obwohl an der Milch ansonsten nichts auszusetzen ist. Manchmal brauchen wir erst einen Weltverbesserer, den wir uns zum Vorbild nehmen: diesen dänischen Lebensmittel-Supermarkt zum Beispiel, über den die Onlineportale ze.tt und The Local Denmark berichten. 

Kunden sind von diesem dänischen Kauf-Konzept begeistert.

Er heißt WeFood und hat seit dieser Woche in Kopenhagen geöffnet. Er verkauft Ware, die andere Supermärkte längst aussortiert hätten, meist für den halben Preis. Mit diesem Verkaufskonzept spricht WeFood einerseits Menschen an, die nicht viel Geld für Lebensmittel ausgeben können und wollen. Und andererseits Menschen, die ein verschwenderisches Leben satt haben und abgelaufene Margarine und eingedellte Tomatenstückchen-Dosen okay finden.  

WeFood ist der erste seiner Art in Dänemark und könnte auch bei uns inspirierte Nachahmer finden. The Local Denmark zitiert den begeisterten dänischen Ernährungsminister: "Ein Supermarkt wie WeFood macht so viel Sinn und ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen Essensverschwendung."  

Schon der verpackungsfreie Supermarkt hat einen Nerv getroffen

Dass dieses Konzept auch zu München passen könnte, beweist aktuell der erste verpackungsfreie Supermarkt in unserer Stadt. Die euphorischen Kunden haben erkannt, wie sinnvoll es ist, sein Essen in mitgebrachten Vorratsgläsern abzufüllen, statt alles in Plastiktüten und Pappschachteln zu kaufen. Gewöhnungsbedürftig ist „OHNE – der verpackungsfreie Supermarkt“ trotzdem: Statt Zahnpasta verkauft er Zahnputztabletten (100 Gramm für 13,95 Euro) und statt Tampons Menstruationstassen. 

Sie interessieren sich für das Thema Lebensmittel? Dann lesen Sie auch unsere Berichte über die unerwartete Wahrheit über Tiefkühl-Pommes und das erstaunliche Urteil eines Sternekochs über Fischstäbchen

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sah

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