Swatch verdient wegen Finanzkrise weniger

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Biel (dpa) - Der weltgrößte Uhrenkonzern Swatch hat im ersten Halbjahr wegen der Finanzmarktkrise einen Gewinnrückgang erlitten.

Dennoch zeigte sich Swatch-Chef Nicolas Hayek optimistisch. "Wir sahen auf keinem unserer Märkte eine Abschwächung", sagte er am Freitag nach der Vorlage der Zwischenbilanz.

In den ersten sechs Monaten ging der Gewinn des Schweizer Konzerns um 9,1 Prozent auf 418 Millionen Schweizer Franken (258 Mio Euro) zurück, belastet von einem Verlust bei den Kapitalanlagen.

Als Ursache für den Kapitalanlageverlust von 120 Millionen Franken führte Swatch Wertberichtigungen auf Wertpapiere und Auslandsbeteiligungen an. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen aus Kapitalanlagen noch einen Gewinn von 56 Millionen Franken gezogen.

Der operative Gewinn stieg hingegen in den ersten sechs Monaten um 16 Prozent auf 593 Millionen Franken. Der Umsatz wuchs um 8,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken. Die Konzernführung rechnet für die zweite Jahreshälfte weiterhin mit einer positiven Entwicklung bei Umsatz und Rentabilität.

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