Symbolischer Akt: Opec erhöht die Förderquote

- Wien - Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) versucht den hohen Rohölpreisen entgegenzuwirken. Die gemeinsame Förderquote werde um eine Million Barrel (je 159 Liter) am Tag erhöht, teilten mehrere Opec-Minister im Anschluss an informelle Beratungen in Wien mit. Sie steigt damit auf 27 Millionen Barrel. Beobachter werteten die Entscheidung als lediglich symbolische Maßnahme an den Markt, weil sie kaum Einfluss auf die tatsächlichen Produktionsmengen haben dürfte:

Das Kartell pumpt bereits heute täglich mehr Öl an die Oberfläche, als es sich selber erlaubt, nämlich 27,4 Millionen Barrel und nicht 26 Millionen, wie von der offiziellen Quote vorgeschrieben. Außerdem hatte Opec-Präsident Purnomo Yusgiantoro schon vor Tagen angekündigt, dass die Organisation bis zum Jahresende ihre Produktion noch einmal um eine Million Barrel ausweiten möchte. Im Vorfeld der Opec-Ministerkonferenz war der Ölpreis noch einmal kräftig gestiegen. Wegen des Hurrikans "Ivan" mussten im Golf von Mexiko Bohrinseln teilweise evakuiert und Tanker umgeleitet werden. Experten befürchten daher rückläufige Lagerbestände und mögliche Schließungen von Raffinerien.<BR>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Abgasaffäre: Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle
Audi muss nun auch Modelle mit V6-TDI-Motoren umrüsten. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat verpflichtende Rückrufe dieser Fahrzeuge angeordnet. Es geht einmal mehr um …
Abgasaffäre: Zwangsrückruf für Audi-Dieselmodelle
Verdi macht Front gegen Aufspaltung von T-Systems
Berlin (dpa) - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert.
Verdi macht Front gegen Aufspaltung von T-Systems
Aldi bricht ab Montag ein großes Rabatt-Tabu
Die Kunden wird es freuen, die Konkurrenz ins Schwitzen bringen: Aldi bricht ab Montag ein großes Rabatt-Tabu und startet eine noch nie dagewesene Aktion.
Aldi bricht ab Montag ein großes Rabatt-Tabu
Reisebranche macht Druck: Urlaubssteuer muss weg
Veranstalter-Reisen könnten teurer werden, warnt die Tourismusbranche. Die Politik müsse endlich Klarheit bei der umstrittenen Urlaubssteuer schaffen.
Reisebranche macht Druck: Urlaubssteuer muss weg

Kommentare