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Chinesische Studenten in einem Hörsaal in Shanghai. 

Symptom der Krise: Ansturm an Chinas Hochschulen

Peking - So groß war der Andrang noch nie: 13 Prozent mehr junge Chinesen als im Vorjahr haben bis Montag an den dreitägigen Aufnahmeprüfungen für ein weiterführendes Studium teilgenommen. Grund: Die Wirtschaftskrise.

Die Rekordzahl von 1,4 Millionen Absolventen bei den Tests spiegeln die schlechten Chancen für Berufseinsteiger durch die globale Wirtschaftskrise wider, berichtete die Zeitung “China Daily“. Doch nur jeder Dritte wird Erfolg haben und einen der 465 000 freien Studienplätze bekommen.

“Warum sollte ich meine Kenntnisse nicht noch verbessern, um so bei der Suche nach einem guten Job vorbereitet zu sein?“, zitierte die Zeitung “Global Times“ den Englisch-Studenten Diao Guoliang, der die Krise an der Universität aussitzen will. Bei eisigen Temperaturen standen doppelt so viele Studenten wie noch 2001 Schlange, um sich in Englisch, Politik sowie in ihrem erhofften Studienfach prüfen zu lassen.

dpa

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