Eine Filiale des Mobilfunkproviders T-Mobile US am belebten Times Square in New York.
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Werbung für T-Mobile US am Time Square

T-Mobile US – im Nasdaq gelistet

T-Mobile US: Das ist die börsennotierte US-Tochter der Deutschen Telekom AG

T-Mobile US ist ein Tochter-Unternehmen der Deutsche Telekom AG und gehört zu den führenden Mobilfunkanbietern in den USA.

  • Der Mobilfunkanbieter T-Mobile US ist ein Tochter-Unternehmen der Deutsche Telekom AG und ging 2001 aus einer Fusion mit Voice Stream hervor.
  • Die Aktie von T-Mobile US ist im Nasdaq 100 gelistet, der Kurs der Aktie lag zum Handelsschluss am 18.08.2020 bei 116,02 US-Dollar.
  • Im April 2020 stieg T-Mobile US durch die Fusion mit dem US-Konkurrenten Sprint nach eigenen Angaben zum zweitgrößten Mobilfunkanbieter in den USA auf.

Washington - T-Mobile US Inc. ist ein Tochter-Unternehmen der Deutsche Telekom AG und gehört zu den größten Telekommunikationsunternehmen in den USA. 2001 ging das Unternehmen aus der Übernahme von Voice Stream durch die Deutsche Telekom hervor. Mike Sievert ist seit 1. April 2020 Vorstandschef des Mobilfunkanbieters, dessen Zentrale sich in Bellevue, Washington befindet. Der vormalige COO des Unternehmens löste den bisherigen CEO John Legere (62) an der Spitze von T-Mobile US ab, der jedoch weiter einen Sitz im Aufsichtsrat des Unternehmens behält. Ende 2019 beschäftigte T-Mobile US rund 53.000 Mitarbeiter und wies einen Umsatz von 45 Milliarden US-Dollar aus. Am 1. Mai 2013 startete die Aktie von T-Mobile US an der New York Stock Exchange, wechselte dann aber ab dem 26. Oktober 2015 an die Nasdaq. Die Aktie ist unter der WKN: A1T7LU und ISIN: US8725901040 gelistet, der Kurs lag am 18.08.2020 bei 116,02 US-Dollar. Durch die Fusion mit dem US-Konkurrenten Sprint wurde T-Mobile US im Jahr 2020 zum zweitgrößten Mobilfunkanbieter in den USA.

Deutsche Telekom wird durch T-Mobile US zu einem der führenden Mobilfunkanbieter der USA

Im Zuge der Erschließung internationaler Märkte um die Jahrtausendwende war der US-Markt für die Deutsche Telekom eines ihrer wichtigsten Ziele. Im Herbst 2000 stellte die Telekom dem US-Mobilfunkanbieter Voice Stream daher 5 Milliarden US-Dollar zur Verfügung, um mit weiteren Lizenzen für den europäischen Mobilfunkstandard GSM ein flächendeckendes Netz dieses Standards in den gesamten USA etablieren zu können.

Deutsche Telekom übernimmt Voice Stream

Am 1. Juni 2001 übernahm die Deutsche Telekom Voice Stream schließlich komplett. Im Juli 2002 erfolgte dann die Umfirmierung in T-Mobile US Incorporated. Nach einer weiteren Fusion mit dem Mobilfunkanbieter metro PCS am 3. Oktober 2012 erfolgte am 1. Mai 2013 der Börsengang T-Mobile US Inc. an der New York Stock Exchange. Die Übernahme des US-Konkurrenten Sprint im Frühjahr 2020 war der bislang letzte Baustein und beförderte T-Mobile US zum zweitgrößten Mobilfunkanbieter in den USA. Die Marktkapitalisierung des im Nasdaq 100 gelisteten Unternehmens beläuft sich auf rund 110 Milliarden US-Dollar (Stand: April 2020).

T-Mobile US – seit Jahren ist der Mobilfunkanbieter aus den USA Wachstumstreiber der Deutsche Telekom AG
T-Mobile US gehört seit Jahren zu den Wachstumstreibern der Deutsche Telekom AG. Das belegt auch die Aktie des Tochter-Unternehmens, die an der Nasdaq beheimatet ist:

  • WKN: A1T7LU
  • ISIN: US8725901040
  • Kürzel: TMUS
  • Kurs am 17.08.2015: 42,00 US-Dollar
  • Kurs am 17.08.2020: 116,87 US-Dollar

Umsatzsteigerung mit Prepaid

Die im Nasdaq 100 gelistete Aktie konnte somit in den vergangenen 5 Jahren einen Kursgewinn von über 178 % verbuchen (Stand: 17.08.2020). Nach der Fusion mit dem Mobilfunkanbieter Sprint am 1. April 2020 stieg T-Mobile US mit mehr als 98 Millionen Vertragskunden und Prepaid-Karten-Besitzern zur Nummer 2 im US-Mobilfunkmarkt auf. Obwohl der Gewinn von T-Mobile durch die Übernahme von Sprint im Jahresvergleich um 88 % auf 110 Millionen US-Dollar einbrach, verspricht sich das Tochter-Unternehmen der Deutsche Telekom AG durch die Fusion eine noch dichtere Marktabdeckung in den USA, was sich besonders nach der Einführung des neuen Mobilfunkstandards 5G auszahlen soll.

Von Sebastian Reif

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