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Tabubruch bei Aldi: Der Discounter will verstärkt auf Aushilfen setzen. 

Personalkosten verringern

Tabubruch bei Aldi? Mehr Aushilfen sollen kommen - das steckt dahinter

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Bei Aldi Süd ist ein Philosophie-Wandel im Gange. Das hat auch Konsequenzen für die Personalpolitik. Nun sind offenbar verstärkt Aushilfen gefragt.

Mülheim an der Ruhr/Essen - Markenprodukte, Aktionsware und Drogerie-Produkte: Das Sortiment des Discounters Aldi Süd hat sich in den vergangenen Jahren stetig erweitert. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen. Produkte kommen weniger auf Paletten in die Läden und müssen nun durch mehr Personal händisch einsortiert werden. Deshalb will Aldi verstärkt auf Aushilfen setzen, wie die Lebensmittelzeitung berichtet.  

Für die Supermarkt-Kette ist das ein Bruch in der Unternehmenspolitik. Während Konkurrenz wie Lidl und Netto schon länger auf Aushilfen und Mini-Jobber setzt, galt Aldi als gut bezahlender Arbeitgeber mit einer Stammbelegschaft aus Voll- und Teilzeitbeschäftigten.  

Laut Recherchen von Chip werden bei Aldi Aushilfen besonders während der Aktionstage am Freitag und Samstag benötigt. Da es für Aktionsware keine vorgesehenen Verkaufsflächen gibt, müssen Verkäufer gezielt für Platz in der Tiefkühltruhe, in den Kühlschränken oder in den Wühlkörben sorgen.

Gewerkschaft befürchtet Lohndumping 

Auch wenn Aldi gegenüber dem Bayerischen Rundfunk beteuerte, dass sich das Verhältnis zwischen Aushilfen und übrigen Mitarbeitern nicht signifikant verändern werde, fürchtet die Gewerkschaft Verdi dem Bericht zufolge Lohndumping bei dem Discounter. 

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