Tagesspiegel: Das Gerangel geht weiter

- Berlin - Die Entscheidung über die Neuordnung des Berliner Zeitungsmarkts zieht sich weiter in die Länge. Im Verfahren über einen möglichen Verkauf der "Berliner Zeitung" an den Holtzbrinck-Konzern ("Tagesspiegel", "Die Zeit") gibt es nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums keinen genauen Zeitplan für das weitere Vorgehen. Nach Informationen des "Spiegel" ist die Entscheidung frühestens im Herbst zu erwarten.

<P>Der Holtzbrinck-Konzern will die "Berliner Zeitung" zusätzlich zum direkten Konkurrenten "Tagesspiegel" übernehmen. Das Bundeskartellamt hatte dies aus wettbewerbsrechtlichen Gründen abgelehnt. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement hat vor der Entscheidung über eine mögliche Sondererlaubnis zur Auflage gemacht, dass Holtzbrinck die Unverkäuflichkeit des "Tagesspiegels" nachweisen kann. Interesse an dem defizitären Blatt hat unter anderem der Bauer-Verlag.<BR><BR>Nach Informationen von "Focus" lehnte die mit dem Bieterverfahren betraute Investmentbank Sal. Oppenheim alle 35 Angebote ab. Eine Abfuhr erteilte die Bank nach diesen Informationen nicht nur Bauer, sondern auch dem SZ-Verlag, der den "Tagesspiegel" mit dem Mantel der "Süddeutschen Zeitung" und einer 15-köpfigen Rest-Redaktion für das Lokale weiterführen wollte. <BR><BR></P>

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