Klimaschonende Alternativen fördern

Benzin: Zum neuen Jahr ist der Preis angestiegen - Kretschmann sieht Notwendigkeit im Kampf gegen Klima-Krise

Benzin ist 2021 wieder teurer geworden. Für Winfried Kretschmann ist die Erhöhung des CO2-Preises essentiell für die Bekämpfung der Klima-Erwärmung.

Berlin - Das Benzin ist in Deutschland zum neuen Jahr teurer geworden. Manche Autofahrer:innen hatten am Tag vor Neujahr noch die Chance genutzt und ihr Auto getankt. Es gibt nun einen nationalen CO2-Preis für Verkehr und Heizen, um fossile Energien zu verteuern und klimaschonende Alternativen voranzubringen. Wie die Deutsche Presse Agentur berichtet, müssen pro Tonne CO2, die beim Verbrennen von Diesel, Benzin, Heizöl und Erdgas entstehen, verkaufende Unternehmen zunächst 25 Euro zahlen. Langfristig sei der Deutschen Presse Agentur zufolge nicht damit zu rechnen, das Benzin erneut so günstig werde wie 2020.

Der Preis wird an die Kund:innen weitergegeben, so steigt laut Bundesregierung der Literpreis bei Benzin um 7 Cent, bei Diesel und Heizöl um 7,9 Cent. Erdgas wird pro Kilowattstunde um 0,6 Cent teurer. Auch wird die Mehrwertsteuer wieder auf ihr altes Niveau gehoben. Als Ausgleich sollen Bürger:innen auf anderen Ebenen entlastet, beispielsweise wird die Ökostrom-Umlage, die mit dem Strompreis gezahlt wird, aus Steuermitteln gesenkt.

Benzin wird 2021 teurer: Winfried Kretschmann sieht Erhöhung als entscheidend gegen Klima-Krise

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sei der Preis pro Liter im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um teilweise bis zum 17 Cent teurer geworden. Bei einer Tankstelle in Berlin habe sich der Preis von - am Abend des Vortags -  1,229 Euro pro Liter Super E10 auf  1,399 Euro pro Liter am Neujahrs-Morgen erhöht. Jedoch ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass am früheren Morgen der Preis oftmals höher ist als im späteren Verlauf des Tages und damit nicht repräsentativ.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grünen) äußerte sich, das zuerst vieles bei Wirtschaft, Verkehr und Wohnen geändert werden müsse, um der Klima-Krise entgegenzuwirken. „Das geht nur durch marktwirtschaftliche Regeln. Der CO2-Preis ist das entscheidende Instrument, der muss erhöht werden“, forderte er. Ab dem neuen Jahr 2021 startete der neue CO2-Preis auf Sprit, Heizöl und Erdgas. Zunächst steigen die Preise nur wenig: Öl und Diesel verteuern sich um rund 8 Cent pro Liter, Benzin um 7 Cent und Erdgas um 0,6 Cent pro Kilowattstunde. (aka) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Ab 2021 gibt es einige neue Regeln und Besteuerungen*. Aber nicht alle sind für Verbraucher zum Nachteil. Alle Änderungen für das neue Jahr im Überblick.

Rubriklistenbild: © Felix König/dpa

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