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Tanken: Spritpreise auf höchstem Stand seit Jahren - Ende vorerst nicht in Sicht

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Tanken wird immer teurer. Neben der Konjunktur-Erholung verweisen Experten auch auf die Gefahr, dass der jüngste Preisanstieg bei Erdgas auch auf den Ölmarkt übergreifen könnte.
Tanken wird immer teurer. Neben der Konjunktur-Erholung verweisen Experten auch auf die Gefahr, dass der jüngste Preisanstieg bei Erdgas auch auf den Ölmarkt übergreifen könnte. (Archivbild) © Michael Gstettenbauer/Imago

Schlechte Nachricht für Autofahrer: Tanken ist in Deutschland erneut teurer geworden - und ein Ende ist nicht in Sicht.

München - Superbenzin der Sorte E10 kostete am Sonntag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,582 Euro pro Liter, wie der ADAC am Montag auf Anfrage in München mitteilte. Das sind 0,5 Cent mehr als eine Woche davor. Diesel verteuerte sich mit einem Plus von 1,9 Cent noch stärker und lag am Sonntag bei 1,441 Euro je Liter. Bereits in der vergangenen Woche hatten die Spritpreise mehrjährige Höchststände erreicht.

Ein Ende der Preisrallye bei Rohöl ist derzeit nicht in Sicht. Am Dienstag (28. September) kostete Nordseeöl der Marke Brent erstmals seit etwa drei Jahren mehr als 80 Dollar, während US-Rohöl über der Marke von 76 Dollar notierte. Getrieben werden die Erdölpreise durch eine starke Nachfrage und ein knappes Angebot.

Spritpreise: Konjunktur-Aufschwung und Corona-Entspannung treiben die Preise

Unterstützung erhalten die Preise durch die in vielen Ländern solide Konjunkturerholung vom Corona-Einbruch und der vielerorts entspannteren Corona-Lage. Hinzu kommt eine von den USA ausgehende Angebotsknappheit. Darüber hinaus haben die gestiegenen Preise für Erdgas Befürchtungen ausgelöst, dass die Rally am Gasmarkt auf den Ölmarkt übergreifen könnte. (dpa)

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