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Anfang des Jahres traten die Coca-Coal-Beschäftigten den Warnstreik - offenbar mit Erfolg.

Tarifparteien einigen sich

Kein Streik bei Coca-Cola

Berlin - Monatelang feilschte der Getränkeriese Coca-Cola mit der Gewerkschaft um neue Tarifverträge. Als die Arbeitnehmer mit Streik drohten, ging alles ganz schnell.

Beim größten deutschen Getränkehersteller Coca-Cola ist ein Streik abgewendet. Die Arbeitgeber einigten sich nach Angaben eines Sprechers am Dienstag nach zähen Verhandlungen auf einen Tarifkompromiss mit der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). „Wir haben einen Abschluss“, bestätigte eine NGG-Sprecherin. Laut Coca-Cola bekommen die rund 10 000 Beschäftigten rückwirkend zum 1. Januar 3,5 Prozent mehr Geld, im nächsten Jahr steigen die Entgelte um weitere 3 Prozent.

„Wir haben ein Ergebnis erreicht, das die Positionen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite ausgewogen berücksichtigt“, teilte der Personalvorstand der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG, Frank Molthan, mit.

Tarifverträge gelten bis Ende 2014

Vereinbart wurde demnach auch flexiblere Arbeitszeiten. Damit könne Coca-Cola bei Absatzschwankungen schneller reagieren und Mehrarbeit weitestgehend mit eigenen Mitarbeitern erbringen, hieß es. Auch eine Beschäftigungssicherung wurde vereinbart. Die drei Tarifverträge haben einen Laufzeit von zwei Jahren bis zum 31. Dezember 2014.

Die Gewerkschaft hatte zuletzt mit einem Ultimatum den Druck auf die Arbeitgeber erhöht. Hätte es bis Dienstag keine Einigung gegeben, wäre NGG-Verhandlungsführer Claus-Harald Güster zu einem „heftigen Arbeitskampf“ bereit gewesen. Die NGG hatte ursprünglich sechs Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert.

Nach dem Abschluss erhalten die Auszubildenden nach Unternehmensangaben in diesem Jahr monatlich 100 Euro mehr. 2014 steige ihre Vergütung um drei Prozent.

dpa

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