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Für rund 600 000 Angestellten des öffentlichen Dienstes gibt es eine Einigung im Tarifstreit.

Tarifeinigung im öffentlichen Dienst: die wichtigsten Punkte

Berlin - Am Donnerstagabend einigten sich Arbeitgeber und Gewerkschaften in Potsdam auf mehr Geld für die rund 600 000 Angestellten der Länder. Die wichtigsten Punkte:

Gehalt:

2011 gibt es eine Einmalzahlung von 360 Euro und zum 1. April eine lineare Erhöhung von 1,5 Prozent. 2012 erhalten die Beschäftigten einen monatlichen Sockelbetrag von 17 Euro und eine lineare Erhöhung von 1,9 Prozent.

Zulagen:

Für Mitarbeiter der Straßenmeistereien und des Küstenschutzes wird die Erschwerniszulage ab 2012 um 25 Euro monatlich erhöht. Die Zulage ist ein zusätzlicher Lohn bei besonders schwerer Arbeit.

Aufstiege:

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Beschäftigte, die nach dem alten Tarifrecht BAT bis zu sechs Jahre hätten warten müssen, um eine höhere Vergütungsgruppe zu erreichen, bekommen ab 2012 nach einer Neueinstellung oder Versetzung bereits vom ersten Tag an das höhere Gehalt.

Auszubildende:

Es wird die alte Regelung fortgeschrieben, wonach die Arbeitgeber versuchen wollen, Auszubildende möglichst zu übernehmen. Eine verbindliche Übernahmeregelung gibt es nicht, weil die Arbeitgeber argumentieren, dass sie über Bedarf ausbilden.

Beamte:

Die Gewerkschaften fordern, die Einkommenserhöhungen auf rund 1,24 Millionen Beamten zu übertragen. Die Verantwortung dafür liegt bei den Ländern. Einige kündigten eine Übertragung bereits an.

Kosten:

Die Arbeitgeber beziffern die Kosten des Tarifabschlusses auf mehr als 600 Millionen Euro für 2011 und rund 1,2 Milliarden Euro für 2012. Hinzu kämen Kosten für eine Übertragung des Ergebnisse auf die Beamten.

Laufzeit:

24 Monate - bis zum 31. Dezember 2012

dpa

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